Gleiche Grundordnung, aber St. Pauli mit klarerer Ausführung als Gladbach
Beide Teams kommen aus einer ähnlichen Grundordnung, aber St. Pauli wirkt darin zuletzt deutlich gefestigter, während Gladbach häufiger nachjustieren musste.
Analysewinkel: Gleiche Grundordnung, unterschiedliche Stabilität
- Gladbach: 2x 3-4-2-1 in den letzten 5 Spielen, insgesamt 4 bekannte Ordnungen.
- St. Pauli: 5x 3-4-2-1 in den letzten 5 Spielen, insgesamt 1 bekannte Ordnung.
- Struktureller Stabilitätsvorteil: St. Pauli.
Voranalyse
Beide Teams kommen aus einer ähnlichen Grundordnung, aber St. Pauli wirkt darin zuletzt deutlich gefestigter, während Gladbach häufiger nachjustieren musste.
Beide Teams greifen zuletzt am häufigsten auf 3-4-2-1 zurück; St. Pauli wirkt darin jedoch gefestigter, während Gladbach um dieselbe Grundordnung herum stärker variiert.
Beide Teams arbeiten zuletzt überwiegend aus Dreierbasis, setzen die Staffelung davor aber unterschiedlich um.
Im Einspielen der Abläufe wirkt St. Pauli im Vorteil, weil dort die Systemwechsel seltener waren als bei Gladbach.
Die jüngsten Ergebnisse sprechen bei Gladbach eher für Unruhe als für gefestigte Abläufe. Formseitig wirkt St. Pauli zuletzt stabil und belastbar.
Letzte Systeme und Ergebnisse
Borussia Mönchengladbach
- ST 25 · A · FC Bayern München · 3-4-2-1 · 1:4
- ST 24 · H · 1. FC Union Berlin · 3-4-2-1 · 1:0
- ST 23 · A · SC Freiburg · 4-2-2-1-1 · 1:2
- ST 22 · A · Eintracht Frankfurt · 3-1-2-2-2 · 0:3
- ST 21 · H · Bayer 04 Leverkusen · 3-3-2-2 · 1:1
FC St. Pauli
- ST 25 · H · Eintracht Frankfurt · 3-4-2-1 · 0:0
- ST 24 · A · TSG Hoffenheim · 3-4-2-1 · 1:0
- ST 23 · H · SV Werder Bremen · 3-4-2-1 · 2:1
- ST 22 · A · Bayer 04 Leverkusen · 3-4-2-1 · 0:4
- ST 21 · H · VfB Stuttgart · 3-4-2-1 · 2:1
Pro Zeile: Spieltag · Heim/Auswärts · Gegner (gegnerisches System) · eigenes System · Ergebnis.
Nachanalyse
Überschrift: Gladbach gewinnt über stabilere Struktur und klarere Übergänge
Das Spiel: Gladbach wirkte in seiner Grundordnung gefestigter und kam kontrollierter in die jeweiligen Zonen. St. Pauli hielt die Struktur formal, konnte daraus aber seltener Dynamik erzeugen.
Synthese: Die Partie zeigte, dass personelle Eingriffe in einer Dreierbasis nicht nur Positionen verändern, sondern die gesamte Funktionsweise verschieben können.
Merksatz: Nicht die gezeichnete Ordnung entscheidet, sondern wie stabil ihre Funktionen getragen werden.